Kein Millimeter nach rechts! Wie Jobbörsen mit rechten Stellenanzeigen umgehen.

Kein Millimeter nach rechts! Die AfD sucht in Jobbörsen nach neuen Mitarbeiter:innen. Doch wie gehen die kleinen und großen Jobbörsen damit um?

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Es ist ja immer gut, möglichst früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Deshalb mache ich hier ganz unmissverständlich klar, dass ich niemals mit Rassit:innen arbeiten werde.

So, kommen wir zum Inhalt. Ein wenig extra Motivation für diesen Beitrag hat mir Henner Knabenreich mit seinem Artikel über den Umgang von Jobbörsen mit Stellenanzeigen der AfD gegeben. Vielen Dank dafür.

 

Eben diese demokratiefeindliche Nazipartei sucht nämlich auf verschiedenen Plattformen nach Mitarbeiter:innen. Henner hat deshalb die großen und kleinen Jobbörsen in Deutschland um eine Stellungnahme dazu gebeten – mit recht unterschiedlichen Ergebnissen.

Ich freue mich, dass Heyjobs und truffls ein ganz klares Statement gegen Rechts setzen. Gleichzeitig bin ich etwas enttäuscht, dass gerade die großen Anbieter wie Stepstone, Indeed oder Monster das nicht tun.

Xing verhält sich politisch neutral und erlaubt überhaupt keine Jobanzeigen von Parteien. Blöd nur, wenn diese dann trotzdem über Partner auf die Plattform kommen. Aber Xing hat Besserung gelobt und wird die Filter verfeinern.

 

Empfehlungen für nazifreie Jobbörsen

Jobbörsen, Dienstleister und auch Agenturen sollten eine Zusammenarbeit mit der AfD und anderen demokratiefeindlichen Organisationen konsequent ablehnen. Auch die technischen Vorkehrungen sollten getroffen werden, damit sich nicht doch noch über externe Dienstleister quasi durch die Hintertür eine ungewollte Stellenanzeige ins Portal schummelt.

Und natürlich können Sie auch Ihren Einfluss als Kund:in geltend machen:

Indem Sie eine Zusammenarbeit ablehnen oder aber die Anbieter darauf aufmerksam machen, dass eine Zusammenarbeit nur infrage käme, wenn man sich klar gegen rechts positionieren würde. Appellieren Sie an den gesunden Menschenverstand der Verantwortlichen und versuchen Sie auf diese Weise zum Umdenken zu bewegen. Wenn das nichts bringt, hilft eben nur Boykott.

Henner Knabenreich, Personalmarketing2Null

Das sind nur kleine Ausschnitte des sehr lesenswerten Artikels. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit dafür.

Und denken Sie immer daran: Keinen Millimeter nach rechts!

Karsten Kneese

Karsten Kneese

Ich helfe Unternehmen, die richtigen Leute für ihre offenen Stellen zu finden. Bei der MACH AG bin ich für das Personalmarketing und Employer Branding zuständig. Wir haben seit 2017 über 200 Leute eingestellt, davon viele Kolleg:innen in der Softwareentwicklung, Beratung und im IT-Umfeld. Sprich mich an, ich helfe gern.

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