Personalmarketing und Employer Branding. Was ist das eigentlich?

Employer was? Und wieso soll ich Marketing für mein Personal machen? Fangen wir erstmal mit einer Erklärung der wichtigsten Begriffe an.

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Verdammt, erst der zweite Artikel und schon Begriffserklärungen? Yup, denn ein gemeinsames Verständnis von wichtigen Begriffen ist wichtig, wenn wir gemeinsam ein Ziel erreichen wollen.

Und wenn das Ziel „Wir finden die richtigen Leute für deine offenen Stellenangebote“ ist, dann müssen wir da jetzt zusammen durch.

Los geht’s!

Personalmarketing

Wie so oft lohnt sich für eine erste Einordnung in Blick in die Wikipedia. Die sagt Folgendes, wobei die Hervorhebungen und Genderdoppelpunkte von mir stammen:

Personalmarketing wird als Querschnittsfunktion verstanden, welche ziel(gruppen)-bezogen auf die Instrumente und Inhalte aller personalwirtschaftlichen Funktionen zurückgreift und die integrative Sicht über alle Schnittstellen hinweg fördert. Das primäre Ziel des Personalmarketings besteht in der Schaffung von Voraussetzungen zur langfristigen Sicherung der Versorgung einer Unternehmung mit qualifizierten und motivierten Mitarbeiter:innen. Personalmarketing richtet sich an vorhandene und potentielle Mitarbeiter:innen bzw. Bewerber:innen.

Wikipedia

Puh, schwere Kost. Aber es stecken ein paar wichtige Worte wie

  • Zielgruppe
  • integrative Sicht
  • langfristige Sicherung
  • qualifizierte und motivierte Mitarbeiter:innen

drin. Außerdem gibt die Definition einen Hinweis darauf, dass es neben der externen Perspektive auch eine interne für die bereits vorhandenen Mitarbeiter:innen gibt.

In kommenden Artikeln werde ich zeigen, was diese Begriffe und Konzepte im einzelnen Bedeuten und wie man sie angehen kann.

Kommen wir aber erstmal zum zweiten wichtigen Begriff, dem

Employer Branding

Übersetzt bedeutet das Arbeitgebermarkenbildung. Vielleicht erklärt das, warum sich der Begriff Employer Branding durchgesetzt hat. Das Ergebnis ist eine Arbeitgebermarke bzw. eine Employer Brand. Und auch hier liefert die Wikipedia eine gute erste Erklärung:

Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (zu positionieren). […] Das Ziel von Employer Branding besteht im Wesentlichen darin, aufgrund der erhofften Marketingwirkung die Effizienz der Personalrekrutierung als auch die Qualität der Bewerber:innen dauerhaft zu steigern. Außerdem sollen qualifizierte und engagierte Mitarbeiter:innen durch eine höhere Identifikation und durch den Aufbau einer emotionalen Bindung langfristig an das Unternehmen gebunden werden.

Wikipedia

Und auch hier weise ich auf die wichtigen Begriffe hin:

  • unternehmensstrategische Maßnahme
  • attraktiver Arbeitgeber
  • von anderen Wettbewerbern positiv abheben
  • Effizienz der Personalrekrutierung und Qualität der Bewerber:innen steigern
  • höhere Identifikation
  • emotionale Bindung

So, jetzt haben wir schon mal eine Grundlage für weitere Überlegungen. Klar ist: Personalmarketing und Employer Branding sind wie Gin und Tonic, Nudeln und Tomatensauce oder Lübeck und Marzipan.

Sie funktionieren zusammen am besten.

Karsten Kneese

Karsten Kneese

Ich helfe Unternehmen, die richtigen Leute für ihre offenen Stellen zu finden. Bei der MACH AG bin ich für das Personalmarketing und Employer Branding zuständig. Wir haben seit 2017 über 200 Leute eingestellt, davon viele Kolleg:innen in der Softwareentwicklung, Beratung und im IT-Umfeld. Sprich mich an, ich helfe gern.

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